in heller Kerzenschein
Weit fort in einem kalten Land,
steht Wanja`s Haus, am Waldesrand.
Rings umher ist alles weiß
und in langen Zapfen hängt das Eis.
Draußen ist es bitter kalt
und dunkel, fast Rabenschwarz ist der große
Wald.
Gemütlich schaukelt Wanja im Schaukelstuhl
vor sich hin
und schaut den Flammen zu, die da lodern im
Kamin.
Gerade hat Wanja eine heiße Tasse Tee
getrunken
und ist in sein Buch, da so spannend - tief
versunken.
Im Kamin es nur noch leise knistert,
da hört Wanja plötzlich eine Stimme, die mit
letzter Kraft flüstert:
Es ist so bitter, bitter kalt.
Ich komme aus dem dunklen großen Wald.
Ich sehe den hellen Kerzenschein
und bitte euch lasst mich herein!
Wanja, recht schläfrig vom warmen Tee, den er
getrunken,
fast schon im Schlaf versunken,
hört die Stimme kaum
und glaubt es sei ein Traum.
Es ist so bitter, bitter kalt.
Ich komme aus dem großen dunklen Wald.
Ich bin nur ein armes altes gebrechliches
Mütterlein.
Habt Erbarmen und lasst mich bitte ein.
Wanja merkt es nun
und weiß, mit einem Traum hat das nichts zu
tun.
öffnet die Tür einen Spalt,
vor ihm steht ein gebrechliches Mütterlein
und ganz alt.
Sie friert so unsäglich
für Wanja unerträglich.
Ach du armes altes Mütterlein,
komm nur herein.
Mit letzter Kraft,
habe ich es bis zu dir geschafft.
Ich sah dein Haus am Waldesrand,
in dem deine Kerze stand.
Wanja sah in ihren Augen die große Not
und gab ihr einen warmen Tee und ein Stück
Brot.
Richtete ihr ein Bett zur Nacht,
doch die Kerze hat er nicht ausgemacht.
Wanja schlief nicht gleich ein vor Sorgen,
doch als er erwachte am frühen Morgen
und sofort nach dem Mütterlein sah,
war sie schon nicht mehr da.
Nur ein kleiner Zettel, geschrieben mit
zittriger Hand
auf dem stand:
Die Helle deiner Kerze und die Wärme deines
Herz`,
nahm mir Kummer und den Schmerz.
Habe Dank für die Nacht,
die ich unter deinem Dach verbracht.
Du hast mir so viel gegeben
und zu guter Letzt auch mein Leben.
Ich bin zwar nur ein altes Mütterlein und
krank,
aber im Namen des Herrn hab` vielen, vielen
Dank.
Wanja sah die leere Tasse, die sie trank mit
warmen Tee,
öffnete die Tür und sah nur ihr Spuren im
Schnee...!
steht Wanja`s Haus, am Waldesrand.
Rings umher ist alles weiß
und in langen Zapfen hängt das Eis.
Draußen ist es bitter kalt
und dunkel, fast Rabenschwarz ist der große
Wald.
Gemütlich schaukelt Wanja im Schaukelstuhl
vor sich hin
und schaut den Flammen zu, die da lodern im
Kamin.
Gerade hat Wanja eine heiße Tasse Tee
getrunken
und ist in sein Buch, da so spannend - tief
versunken.
Im Kamin es nur noch leise knistert,
da hört Wanja plötzlich eine Stimme, die mit
letzter Kraft flüstert:
Es ist so bitter, bitter kalt.
Ich komme aus dem dunklen großen Wald.
Ich sehe den hellen Kerzenschein
und bitte euch lasst mich herein!
Wanja, recht schläfrig vom warmen Tee, den er
getrunken,
fast schon im Schlaf versunken,
hört die Stimme kaum
und glaubt es sei ein Traum.
Es ist so bitter, bitter kalt.
Ich komme aus dem großen dunklen Wald.
Ich bin nur ein armes altes gebrechliches
Mütterlein.
Habt Erbarmen und lasst mich bitte ein.
Wanja merkt es nun
und weiß, mit einem Traum hat das nichts zu
tun.
öffnet die Tür einen Spalt,
vor ihm steht ein gebrechliches Mütterlein
und ganz alt.
Sie friert so unsäglich
für Wanja unerträglich.
Ach du armes altes Mütterlein,
komm nur herein.
Mit letzter Kraft,
habe ich es bis zu dir geschafft.
Ich sah dein Haus am Waldesrand,
in dem deine Kerze stand.
Wanja sah in ihren Augen die große Not
und gab ihr einen warmen Tee und ein Stück
Brot.
Richtete ihr ein Bett zur Nacht,
doch die Kerze hat er nicht ausgemacht.
Wanja schlief nicht gleich ein vor Sorgen,
doch als er erwachte am frühen Morgen
und sofort nach dem Mütterlein sah,
war sie schon nicht mehr da.
Nur ein kleiner Zettel, geschrieben mit
zittriger Hand
auf dem stand:
Die Helle deiner Kerze und die Wärme deines
Herz`,
nahm mir Kummer und den Schmerz.
Habe Dank für die Nacht,
die ich unter deinem Dach verbracht.
Du hast mir so viel gegeben
und zu guter Letzt auch mein Leben.
Ich bin zwar nur ein altes Mütterlein und
krank,
aber im Namen des Herrn hab` vielen, vielen
Dank.
Wanja sah die leere Tasse, die sie trank mit
warmen Tee,
öffnete die Tür und sah nur ihr Spuren im
Schnee...!
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